BOYA Notra AI im Test: Gedanken und Gespräche festhalten
Ich habe oft Situationen, in denen ich etwas festhalten will. Eine spontane Idee, einen klaren Gedanken oder ein ganzes Gespräch.
Mein Handy kann das alles. Trotzdem mache ich es selten, weil es sich im Moment umständlich anfühlt oder weil ich mein Handy für etwas anderes parallel nutzen möchte.
An diesem Punkt setzt das Notra AI von BOYA an. Ein Knopfdruck und die Aufnahme läuft, egal ob ich nur kurz etwas einspreche oder das Gerät während eines Gesprächs auf den Tisch lege. Das Notra zeichnet das Audio auf, die App transkribiert die Aufnahme in Text und die AI erstellt eine Zusammenfassung.
Seit ich das Notra AI habe, halte ich viel, viel mehr Gedanken fest, die ich vorher einfach hätte vorbeiziehen lassen 🔥
Ein Knopfdruck statt viele Klicks
Was sich mit dem BOYA Notra AI verändert, ist auf den ersten Blick nichts Großes. Eigentlich nur zwei Knopfdrücke: Gerät einschalten und Aufnahme starten.
Der Unterschied und der Nutzen liegt mehr in der geringen Hürde. Denn beim Handy bedeutet "kurz aufnehmen": Entsperren, die richtige App öffnen, sich orientieren, Aufnahme starten. Dieser kleine Umweg reicht (zu) oft aus, um den Moment verstreichen zu lassen oder es als zu viel Aufwand zu empfinden.
Mit dem Notra AI fällt diese Hürde weg. Man schaltet das Gerät ein, die Aufnahme läuft und das Handy ist für andere Aufgaben weiterhin verfügbar. Dieser kleine, unscheinbare Unterschied führt in der Praxis dazu, dass man so viel mehr wertvolle Gedanken festhält!
Gedanken und Gespräche festhalten
Ich habe das Notra AI vor allem in zwei Situationen im Einsatz. Zum einen, um spontane Ideen und Überlegungen festzuhalten. Unterwegs oder zwischen Terminen ist es angenehm, einfach kurz die Gedanken aussprechen zu können, ohne den Kontext zu wechseln.
Zum anderen habe ich es in Meetings eingesetzt. Es ist so viel entspannter, nicht alles aktiv mitschreiben zu müssen, sondern sich darauf verlassen zu können, dass das Gespräch aufgezeichnet, transkribiert und zusammengefasst wird.
Unendlich Speicherplatz
Ein Punkt, den ich schnell zu schätzen gelernt habe, ist BOYA's Umgang mit Speicher. Zum einen hat das Notra AI intern 64 GB Speicher für Audiodateien. Bei dieser Menge muss man sich selten Gedanken machen, ob Speicher frei ist oder wann mal wieder aufgeräumt werden muss.
Darüber hinaus ein Detail, das ich so nicht erwartet hätte: Der Speicher in der BOYA Cloud ist unbegrenzt – auch ohne kostenpflichtiges Abo! Dadurch entfällt der sonst übliche Druck, Daten verwalten oder regelmäßig löschen zu müssen.
Transkription im Alltag
Auch bei der Transkription des Audios in Text zeigt sich ein ähnliches Bild. Pro Monat stehen 320 Minuten kostenlos zur Verfügung, was im Alltag mehr ist, als man vielleicht denkt. Ich hatte bisher nicht das Gefühl, schnell an die Grenzen zu stoßen oder in ein Abo gedrängt zu werden. Sehr, sehr fair!
Gut, aber nicht vollständig, verknüpft
Ein Detail, das bei der Aufarbeitung von Gesprächsnotizen hilfreich ist, ist die Verknüpfung von Transkript und Audio. In der App tippt man einen Textausschnitt an und landet direkt an der entsprechenden Position in der Aufnahme. Gerade bei längeren Gesprächen spart das Zeit, weil man nicht durch das gesamte Audio navigieren muss.
Was mir allerdings fehlt, ist eine einfache Textsuche. Wenn man nach einem bestimmten Begriff oder Thema sucht, bleibt aktuell nur der Weg über das manuelle Durchscrollen. Die technische Grundlage ist bereits vorhanden – eine Suchfunktion würde diesen Teil des Workflows deutlich verbessern.
Audio-Qualität
Was ebenfalls schnell auffällt, ist die Audioqualität. Sie ist ausreichend, um die gesprochenen Inhalte zu verstehen, aber nicht der Vorzeigeaspekt des Geräts.
Hält man das Gerät während der Aufnahme in der Hand, übertragen sich Bewegungen und Berührungen direkt als Rauschen in die Aufnahme. In der Praxis habe ich mir deshalb angewöhnt, das Notra abzulegen, wann immer es möglich ist.
Vom Gespräch ins Second Brain
Für mich persönlich ist das Gerät im Zusammenspiel mit meinem bestehenden Workflow für Notizen letztendlich doch ein Game-Changer.
Ich nutze Obsidian als eine Art „Second Brain“, um Gedanken, Ideen und Gespräche dauerhaft festzuhalten und miteinander zu verknüpfen.
Das Notra fügt sich hier als erster Schritt ein. Ich nehme etwas auf, lasse es transkribieren und übernehme die Zusammenfassung anschließend in Obsidian. Dort wird sie Teil meines Systems und kann später wiedergefunden, verknüpft oder weiterverarbeitet werden.
Fazit
Das BOYA Notra AI macht nichts grundlegend neu. Es zeichnet Audio auf, transkribiert es in Text und fasst es mit einer AI zusammen. Nüchtern betrachtet könnte man diesen Workflow auch rein mit dem Handy realisieren.
Was das Notra AI wirklich wertvoll macht ist, ist die Einfachheit. Die geringe Hürde. Die Abwesenheit von Aufwand. Es macht es so einfach, dass man es tatsächlich tut :) Deshalb ist ein tolles, empfehlenswertes Gerät.
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